2010-Heute

2017        Im Spätsommer diesen Jahres stieg die Anzahl der weiblichen Mitglieder auf ihren bisher höchsten Stand. Fünf der 47 Mitglieder zählende Mannschaft der aktiven Wehr sind weiblich.

                Am 16.09. werden im Rahmen eines Kameradschaftabend sechs Kameraden der Altersabteilung für ihre 60 und 70 jährige Mitgliedschaft geehrt. 380 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft ist eine stolze und seltene Leistung.

                Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der ehemalige Ortsbrandmeister Andreas Schubert zum Ehrenortsbrandmeister ernannt. Dem Antrag der Feuerwehr Leversen-Sieversen hat man seitens des Gemeinderates gern zugestimmt, betonte der 2. stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten Maximilian Leroux. In seiner Laudatio würdigte Leroux die Verdienste um die Belange der Feuerwehr und betonte das Andreas Schubert dabei stets eine Vorbildfunktion für die Feuerwehrleute darstellt.

                Manches braucht seine Zeit. Mit einjähriger Verspätung wird im Frühherbst das 40 jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen unserer Wehr und der FF Berne begangen.

2016        Am 08.06., nach langer Vorbereitungszeit, vielen Abstimmungen und einer Menge redaktioneller Arbeit ging die Homepage der FF Leversen-Sieversen online.

2015        Auf der Jahreshauptversammlung am 16.01. wurde Karsten Westphal zum Nachfolger von Andreas Schubert, gewählt. Zum neuen Stellvertreter wird Christofer Böttcher gewählt. Am 24.02. erfolgt dann auf den Tag genau nach 20 Jahren Dienstzeit, die Übergabe der Amtsgeschäfte vom alten (BOB) an den neuen Ortsbrandmeister.

                Am 23.06. wurde der neue ELW Rosengarten vom Hersteller abgeholt und noch am gleichen Tag in Dienst gestellt. Die offizielle Übergabe fand dann im August statt, bei dem auch das neue LF10 der FF Nenndorf übergeben wurde.

                Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde dem ehemaligen Ortsbrandmeister Andreas Schubert eine besondere Ehrung zuteilt. Für besondere Verdienste um die Gemeinde wurde er mit der silbernen Ehrenmedaille der Gemeinde Rosengarten ausgezeichnet. " Mit dieser Auszeichnung möchte sich die Gemeinde Rosengarten bei Herrn Schubert für dessen langjähriges Wirken um die Belange der Feuerwehr Leversen-Sieversen und auch für alle Feuerwehren der Gemeinde Rosengarten bedanken" betonte Gemeindebürgermeister Seidler in seiner Ansprache.

                Im Herbst erfolgte dann nach ca. 10 Jahren der letzte Bauabschnitt des Umbaus, ein neuer und den Anforderungen entsprechender Bodenbelag wurde in der Fahrzeughalle aufgebracht.

2014        Nach 13 Jahren Ortsbrandmeister-Stellvertreter stellt Boiken Oltmanns sein Amt auf der Jahreshauptversammlung zur Verfügung. Durch die Versammlung wird Karsten Westphal zu seinem Nachfolger gewählt.

               Tags zuvor, dem 16.01., wurde das neue LF10 von Schlingmann abgeholt und noch am gleichen Tag in Dienst genommen. In den Folgetagen wurden noch Umlastung vom TLF vorgenommen, sodass der heutige Beladungeszustand erzielt wurde.

                Nach einer weiteren Fahrzeugvergleichsvorführung wurde die Ausschreibung für den ELW im Sommer gestartet. Im  November erfolgte die Auftragsvergabe an die Firme GSF in Twist.

2013        Am 28. Juni wird nach viel Vorbereitungen das 75-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr und das 40-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Leversen-Sieversen mit einem Kommers begangen. Am 29. fanden neben dem Gemeindejugendfeuerwehrtag, der Tag der Retter mit einer Fahrzeug und Geräteschau und am Abend der Jubiläumsball statt. Die Wehr begrüßte viele Freunde aus nah und fern.

Im Oktober wurden die Anforderungen an das neue ELW Rosengarten abschließend definiert und die erste Fahrzeugvergleichsvorführung besucht.

2012        Nachdem zum Ende des vergangenen Jahres die Mittel für die Ersatzbeschaffung des LF freigegeben werden wird gleich Anfang Januar die Ausschreibung gestartet.

                Im Februar schlägt die Nachricht, dass ein Kartell einiger Feuerwehrfahrzeughersteller Preisabsprachen durchgeführt haben soll, wie eine Bombe ein. Als Folge wurde die kurz zuvor gestartete Ausschreibung gestoppt und im März aufgehoben. Viele Wochen der Ungewissheit wie es nun weitergehen wird werden vergehen.

                Die im Vorjahr durchgeführte Werbeaktion stellt sich als voller Erfolg dar. Die Mitgliederzahl steigt wieder auf 41 Aktive, und auch die Jugendfeuerwehr kann neue Mitglieder hinzu gewinnen.

                Im Sommer hat die Gemeinde entschieden die geplante Ausschreibung für das LF durch die KWL durchführen zulasen. Nachdem der Umfang an Hand der bereits bestehenden Unterlagen schnell geklärt ist startet im August die Ausschreibung.

Im Herbst setzt sich das erste Mal eine Arbeitsgruppe für die Planung der ELW Ersatzbeschaffung zusammen. Die Gemeinde hatte auch hier signalisiert diese über die KWL abzuwickeln, was die Vorbereitung auf Grund der Erfahrungen vereinfachte.

Ebenfalls im Herbst erfolgte nach über 40 Jahren analoger Alarmierung, die Einführung der digitalen Alarmierung im POCSAG Verfahren.

                Im Dezember erfolgte dann nach langer Vorbereitung, Warten und Hoffen die Auftragsvergabe für das neue LF10.

2011        Die unbefriedigenden Umstände der letzten Jahre haben weitere Mitglieder veranlasst die Wehr zu verlassen. Mit 34 Aktiven erreicht die Mitgliedsstärke den niedrigster Stand seit Anfang der 1970er.

Als Reaktion darauf wird zum Ende des Jahres eine Werbeaktion gestartet, bei der jeder Einwohner der der Feuerwehr beitreten könnte, persönlich angeschrieben und über die Arbeit der Feuerwehr seines Wohnortes informiert wird.

Große Dinge werfen ihre Schatten vorraus. Im Winter beginnt eine Arbeitsgruppe mit den ersten Planungen für das 40-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr sowie des 75-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Leversen-Sieversen.

2010        Die Haushaltsberatungen im Frühjahr, ergeben, das die bereits angedachten Mittel für die Ersatzbeschaffung des LF um ein Jahr geschoben werden müssen. Dieser Umstand führt dazu, dass nun wieder Mittel in die Hand genommen werden müssen um das Bestandsfahrzeug zu erhalten. Mit der Lieferung eines Neufahrzeuges ist erst in 2013 zu rechnen.

                Mehrere LKW-Unfälle ereignen sich innerhalb von 2 Tagen auf der BAB A261. Bei einem sind insgesamt 5 Sattelzüge involviert, zwei von ihnen Gefahrguttransporter. Zum Glück sind bei allen Einsätzen keine Personenschäden zu verzeichen.

Ein Großfeuer im August zerstört ein Strohdachhaus in Iddensen. Durch den massiven Einsatz gelang es den Kräften das Haus so zu halten, dass es wieder aufgebaut werden konnte.

2000-2009

2009        Das noch nicht im Zuge des Umbaus errichtete Carport wurde, nach Bereitstellung des Materials, im Sommer  komplett in Eigenleistung erstellt. Somit fanden nun auch der MTW und Anhänger nach drei Jahren ihr neues Zuhause.

               Im Frühherbst geht die dann 2. Gasübergabestation geht in Betrieb. Für die Einsatzkräfte ergeben sich neben der Tatsache eines weiteren gefährlichen Objektes, keine Neuerungen, da die beiden Station ziemlich identisch aufgebaut und betrieben werden.

2008        Im Sommer wurde im Rahmen eines Tag der offenen Tür das Gerätehaus in seiner neuen Form offiziell übergeben. Gleichzeitig beging die Jugendfeuerwehr ihr 35-jähriges und die Aktive ihr 70-jähriges Jubiläum.

               Im Herbst wurde mit den ersten Planungen für die Ersatzbeschaffung des LF-16 TS Bund begonnen. Wie schon beim TLF arbeitete eine kleine Gruppe das Konzept aus.

2007        Durch eine großzügige Einzelspende konnte im Frühjahr ein Transportanhänger beschafft werden, um die häufigen Materialtransport zu optimieren.

               Im April zerstört ein Grossfeuer den Edeka Markt in Nenndorf. Starker Wind behindert die Löscharbeiten. Trotz allem kann der angrenzende ALDI-Markt von den Einsatzkräften gehalten werden.

               Auch in diesem Sommer führen massive Regenfälle teilweise zu Überflutungen. Als es bei der Alarmierung hieß: "droht einzustürzen Haus in Ochtmannsbruch" dachte der ein oder andere an den Einsatz in den 1970er zurück. Diesmal kam der TH-2 Zug zum Einsatz, um ein bereits teilweise eingstürztes Haus, gegen den weiteren Einsturz zu sichern. Mit Unterstützung des THW gelang dies nach vielen Stunden auch. Ursache war das Unterspülen der freigelegten Fundamente des jahrhunderte alten Hauses.

               Nach über 2 Jahren Bauzeit ist der Umbau, bis auf zwei Maßnahmen, im Herbst abgeschlossen. Die veranschlagten Kosten wurden um das doppelte überschritten. Die über 2000 Stunden Eigenleistungen der Wehr, in Höhe von ca. 57 Tsd. Euro, dämpften diese Kosten zu Glück noch weiter ab. Viele Probleme führten zu dieser erheblichen Verzögerung und Kostensteigerung. Als Folge traten einige Kameraden aus, da sie sich nicht von der Verwaltung ernst genommen fühlten.

2006        Im März konnte bedingt durch das sehr gute Sammlungsergebnis und die Aufstockung durch den Förderverein die Bestellung für einen neuen MTW ausgelöst werden. Ab Juni lief das Fahrzeug vorerst als Vorführer und wurden dann im Oktober offiziell übernommen.

               Die im ersten Ansatz veranschlagte Bausumme für den Umbau, reichte wie befürchtet nicht aus und musste aufgestockt werden. Auch dieser Umstand führte zu Verzögerungen im Baufortschritt.

2005        Nach 6 Jahren begannen im Sommer endlich die Umbauarbeiten am Gerätehaus. Die Wehr erklärt sich abermals, und in guter Tradition, bereit erhebliche Eigenleistungen zu tätigen. Durch die Umgestaltung der vorhandenen Bausubstanz werden nun ein Umkleideraum, Büro, Funkraum (ÖEL) und Lagerräume geschaffen, sowie die Fahrzeugstellplätze optimiert.

Im August führen die Cyclassics, Deutschlands größtes Radrennen für Profis und Amateure durch Leversen und Sieversen. Damals dachte man noch, dass das alles ohne fremde Hilfsmittel geht, naja wir wurden alle eines besseren belehrt.

Zum Ende des Jahres wurde mit einer Spendensammlung in Sieversen, Leversen u. Neu-Leversen begonnen. Diese in der Wehr ja nicht unübliche Methode, wurde beschlossen um eine MTW Ersatzbeschaffung mit Unterstützung des Förderverein zu ermöglichen.

2004        5 Jahre nach der Überprüfung durch die FUK hat sich an der Situation des Gerätehauses nichts getan. Verwaltung und Politik begründen dies mit einer noch nie so angespannten Finanzlage. Dies führte auch zu dem Ratbeschluß, dass Einsatzfahrzeuge in Rosengarten nun mindestens 30 Jahre ihren Dienst verrichten müssen.

2002        Die Haushaltslage lässt keine großen Investitionen am Gerätehaus zu, hieraus entstehen Diskussionen mit der Verwaltung und Politik über die Umsetzung der FUK Forderungen, was letztentlich eine Verhärtung der Fronten mit sich bringt.

               Im April erfolgt die Lieferung und Indienstellung des neuen Tanklöschfahrzeuges als TLF 16/25 auf MAN 13.220. Die vorher gegangene Ausschreibung führte zur Auftragsvergabe an die Fa. Schlingmann. In diesem Rahmen wurden viele neue Gerätschaften beschafft bzw. auf den Stand der Technik gebracht. Bedingt durch die Beladung wurde das TLF dann wieder Bestandteil des TH-2 Zuges.

               Eine so genannte Omega-Wetterlage führte im Juli zu massiven Niederschlägen. Anfang August rückte die Wehr zu Hochwassereinsätzen in die Gemeinde Neu Wulmstorf, sowie nach Horneburg aus. Diese Einsätze waren aber nur das Vorspiel was sich dann in den nächsten 2 Wochen ereignen sollte. Beim (1.) Jahrhunderthochwasser wurde sowohl das TLF mit dem TH2 Zug, als auch ein Zug "Rosengarten" nach Neuhaus (LK Lüneburg) an die Elbe berufen, um dort bereits eingesetzte Kräfte aus dem LK Harburg abzulösen.

2001        Die Verwaltung beginnt mit den ersten Planungen für die Verbesserung der Gerätehaussituation. In diesem Zusammenhang werden seitens der Wehr Vorschläge unterbreitet die in großen Teile übernommen werden.

               Die Kommunikationstechnik des ELW wird umfangreich auf den neusten technischen Stand gebracht.

2000        Auf der Jahreshauptversammlung wird der Beschluß gefasst Opa zu verkaufen, leider fand sich niemand mehr das Fahrzeug zu pflegen und erhalten.

               Im Frühjahr beginnen die ersten Planungen für die Ersatzbeschaffung des TLF. Im den folgenden Monaten präsentieren verschiedene Fahrzeugghersteller ihre Fahrzeugkonzepte.

1990-1999

1999        Auf der Jahreshauptversammlung wird Peter Tamke zum Ortsbrandmeister-Vertreter als Nachfolger von Andreas Zopp gewählt.

               Eine durch die Feuerwehr-Unfall-Kasse durchgeführte Begehung des Feuerwehrhauses fördert erhebliche Mängel zu Tage. Streng genommen, müsste (Zitat) " das Haus unverzüglich geschlossen werden". Im Laufe der nächsten Monate und Jahre wird überlegt wie die desolate Situation verbessert werden kann. Die FUK lässt einen Betrieb weiter zu, aber mit der Forderung die Mißstände schnell abzustellen.

               Das 2. Gemeindejugendzeltlager findet vom 24.07.-31.07. auf dem Schützenplatz in Sieversen statt. Erstmalig nehemn auch Gruppen aus Rosengarten/Frankfurt(Oder) teil.

               Auf Grund von fehlenden baulichen Rettungswegen an verschiedenen Gebäuden im Ausrückebereich wird ein Sprungretter beschafft. Auch im Bereich der technischen Hilfeleistung wird der hydraulische Rettungssatz an die geänderten Gegebenheiten im modernen Fahrzeugbau angepasst.

1998        Bedingt durch sein Alter und seiner fahrzeugspezifischen (nur spärlich vorhandenen) Leistungsmerkmale, konnten wir als Ersatz für den MTW, ein moderneres Modell eines VW Bus T3 von der FF Berne erwerben. Unterstützt durch den Förderverein wurde das Fahrzeug komplett als Feuerwehrfahrzeug hergerichtet, ausgestattet und Indienst gestellt.

Im Sommer begingen wir das 25 Jubiläum der Jugendfeuerwehr und feierten 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr mit einem Tag der offenen Tür auf dem Schützenplatz. Abends folgte dann der Jubiläumsball im Hotel Holst.

1997        Nachdem die Gespäche mit potentiellen Interessenten abgeschlossen waren und sich eine Anzahl Gründungsmitglieder gefunden hatten, wurde am 14.05. offiziell der Förderverein der Feuwehr Leversen-Sieversen ins Vereinsregister eingetragen.

1996        Der Winter 95/96 war bis Mitte Januar sehr kalt und schneearm. Dies führte dazu, dass der Boden teilweise zu 2m geforen war. Nach den Schneefällen setzte Mitte Februar Regen und Tauwetter ein. Wie schon 1979 suchte sich das Wasser nun wieder in den Trockentälern seinen Weg, nur weit aus schlimmer. Selbst in den höher gelegenen Teile Sieversens folgten nun Überschwemmungen und vollgelaufene Keller. Am schlimmsten betroffen war allerdings Neu-Leversen. Hier traf das Schmelzwasser aus einem über 400 ha großem Gebiet auf einen zu kleinen Durchlass unter der Autobahn. Darüber hinaus floss hier auch noch das Wasser aus Leversen kommend hinzu. Nachts aufkommende Schneefälle sorgten in der Folge für Nachschub, der dann am Tage mit dem Regen sein übriges tat. Dies zog sich über fast 14 Tage hin. Insgesamt 65 Einsatzstellen mußten allein in unserem Bereich abgearbeitet werden. So kam es dazu, das auch Feuerwehren von der Elbe bzw. Heide in unserem Gebiet eingesetzt wurden.
Zusätzlich, wenn mal Luft war, unterstützte unsere Wehr auch in anderen Gebieten der Gemeinde.Gelenkt wurde alles aus der ÖEL Rosengarten, was zusätzlichen Personalbedarf nötig werden ließ. Als dann alles vorbei war bedankte sich die Gemeinde mit einer Dankeschön-Veranstaltung bei allen Helfern.

               Nach dem turbulentem Jahresbeginn gab es Überlegungen, wie und ob ein Förderverein nach Vorbild unserer Nachbarwehren gegründet werden könne. Hierzu wurden viele Gespräche geführt.

1995        Ein Vorschlag des KBM Peter Adler Mitte Dezember 1994 sah vor, ein s.g. Überhangfahrzeug des Kat.-schutzes von der FF Evendorf zu übernehmen, da dort ein neues Fahrzeug stationiert werden sollte. Nach einer Begutachtung, sowie Klärung mit der Verwaltung wurde das Fahrzeug, vom Typ LF 16-TS auf Magirus 170D11, dann Anfang Januar abgeholt. Die Beladung war komplett vorhanden und somit stand nichts im Wege es gleich in den Einsatzdienst zu übernehmen.

               Auf der Ende Januar stattgefundenen Jahreshauptversammlung wurde Andreas Schubert zum Ortsbrandmeister gewählt. In dessen Amt als Stellvertreter folgte nun Andreas Zopp. Noch während der Versammlung wurde die Wehr zu einem Einsatz alarmiert. Es wurde mit allen 6 Fahrzeugen voll besetzt ausgerückt, ein wohl einmaliger Einsatz.

               In den nächsten Monaten wurde intensiv die Planung für die Restauration und den Umbau des Fahrzeuges voran getrieben. Über den Sommer wurden durch einen örtlichen Fachbetrieb die Arbeiten ausgeführt. Am Ende stand im Herbst ein rundum überholtes Fahrzeug in der Halle.

               In einem durch den GBM beschafften TSA wurde die überzählige Ausrüstung verlastet. Gleichzeitig ging der GW-ÖL (Opa) endgültig ausser Dienst. Da ein Großteil der Hilfeleistungs-Ausstattung nun auf dem LF verlastet war, wurde nun dieses Fahrzeug Bestandteil des TH2 Zuges.

1994        Um den Transport der Jugendfeuerwehr besser und sicherer zugestalten, wird über die Beschaffung eines MTW nachgedacht. Im Herbst konnte dann von der FF Eckel deren bisheriges Fahrzeug erworben werden. 

Nach dem seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführten Ringtausch der Schläuche, wird dieses System nun auch für die Atemschutzmasken und Flaschen im Landkreis eingeführt, was zu einer erheblichen Verbesserung der Verfügbarkeit von Atemschutzgeräten führt.

1993        Ulf Ribbach stellt auf der Jahreshauptversammlung sein Amt als Ortsrandmeister-Vertreter turnusmäßig zur Verfügung. Als Nachfolger wird Andreas Schubert gewählt.

               Auf Grund der Erfahrungen während der Stürme 1990 wird in jeder Gemeinde eine s.g. Örtliche-Einsatz-Leitung (ÖEL) eingerichtet, mit dem Ziel die ELZ zu entlasten und die Einsätze dezentral zu verteilen und zu verwalten. Die "ÖEL Rosengarten" wird in der ehemaligen Werkstatt eingerichtet. Zur Ausstattung zählt ein 4m Gerät, Telefon und Fax.

1992        Im Januar wird der bis heute höchste Stand an Aktiven erreicht. In der Wehr verrichten nun 52 Frauen und Männer ihren aktiven Feuerwehrdienst.

               Zwei Chemiekalienschutzanzüge (CSA) erweitern nun die Gefahrgutausstattung. Erstmalig wird über die Ersatzbeschaffung des LF16-TS diskutiert. Man einigt sich darauf, dass die Beschaffung eines LF8 nicht den erforderlichen Platz, sowie zu geringe Zulademöglichkeit mit sich bringen würde. Ein Gutachter bescheinigt dem LF16-TS eine gute Substanz. Dieses führt zur Umgestaltung des Fahrzeuges.

1991        Auf der Hauptversammlung im Januar dank Heinz(i) Peters nach 35 Jahren ! als Gerätewart ab.

Als Ergebnis der Beratungen soll die Gefahrgutausstattung und der GWG in Nenndorf stationiert werden. In Leversen soll eine Grundausstattung verbleiben, um schnell die ersten Maßnahmen an einer Einsatzstelle einleiten zu können.

1990        Diverse schwere Stürme ziehen Anfang des Jahres übers Land und sorgen für eine sehr hohe Einsatzbelastung. Teilweise können von der Einsatzleitzentrale nicht die Einsatzorte an die Feuerwehren übermittelt werden.

               In der Gemeindefeuerwehr wird überlegt einen GWG zu beschaffen, da sich die Gefahrguteinsätze erheblich erhöht haben. Als mögliche Standorte sind die FF Nenndorf und Leversen-Sieversen im Gespräch. Bei einem Verbleib in Leversen sollte dann der ELW nach Nenndorf verlagert werden.

1980-1989

1989        Auf der Jahreshauptversammlung wird ein Antrag verlesen, der zum Inhalt hat, man möge wegen der "Lärmbelästigung" die Sirene in Neu-Leversen entfernen. Diesem Antrag wird natürlich seitens der Gemeinde nicht stattgegeben, ganz im Sinne der Kameraden in diesem Ortsteil. Ebenfalls auf der Sitzung wird verkündet, dass nun mehrere Frauen der aktiven Abteilung beitreten möchten. Nicht jeder ist davon zunächst begeistert, aber im Laufe der Zeit werden die Damen eine hervoragende Bereicherung für die Wehr.

               Im Forst Rosengarten findet eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Neben Kräften der Kreisbereitschaft, nehmen auch Einheiten der Hilfsorganisationen teil. Da es sich bei der Lage um einen Flugzeugabsturz handelt müssen auch diese Kräfte tief in das Waldgebiet vorstoßen. Nicht alle Fahrzeuge finden hier die richtigen Wege. Nachdem wieder eine Funkverbindung mit ihnen möglich ist, können diese aus dem Harburger Gebiet zurück geführt werden.

Durch den Bau der ersten Gasübergabestation erweitert sich das Einsatzspektrum der Wehr um ein weiteres Gefahrgutobjekt.

1988        Am 16. September wird das 50 jährige Jubiläum der FF Leversen-Sieversen feierlich begangen.

1987        Im Januar wird Dieter Gerhards zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Im Laufe des Jahres wird die Gefahrgutausstattung umfangreich ergänzt und Geräte zur technischen Hilfeleistung auf den Stand der Technik gebracht.

1986        Erstmals sind nun über 50 aktive Mitglieder zu verzeichnen. Im Sommer findet auf dem Reiplatz in Sieversen das 1. Gemeindejugendzeltlager statt. In dieser Woche erleidet der ELW leider einen Motorschaden, was allerdings nicht weiter tragisch ist, da die Ersatzbeschaffung bereits im Bau ist. Im Herbst erfolgt dann die Indienststellung des neuen ELW Rosengarten auf Mercedes-Benz 207. Ebenfalls erfolgt in diesem Zeitraum die Umrüstung des GW-Funk zum GW-ÖL. Hiermit sollen Gerätschaften die nun sehr häufig bei Autobahnunfällen zum Einsatz kommen transportiert werden.

1985        Völlig überraschend und unfassbar verstirbt Claus Sander im Frühjahr. Nach dem tiefen Schock wird Willi Jockel im Sommer erneut zum Ortsbrandmeister ernannt. Ein neues Zeitalter der Alarmierung hält ebenfalls im Sommer einzug in die Wehr. Die ersten Funkmeldeempfänger (FME) für eine stille Alarmierung werden in Betrieb genommen und erhöhen die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte erheblich.

1984        Am 01.04. findet die nicht ganz offizielle, und interne Grundsteinlegung für den Anbau statt. Nachdem die gemeinsame Planung abgeschlossen war und die Aufträge erteilt, begannen kurz darauf die Handwerker mit ihren Arbeiten. Nach nur 7 Monaten Bauzeit erfolgte dann am 24.11 die Einweihung des Erweiterungsbau. Dieser verfügte nun über einen Sozialtrakt und eine Fahrzeughalle. Die Wehr war mit umfangreichen Eigenleistungen in das Projekt eingebunden und so kamen 3147 Std. zusammen, die die Kosten für die Gemeinde erheblich senken konnten.

1983        Am 8.Oktober erfolgt die Eröffnung der BAB A261 und erweitert das Einsatzgebiet. In den folgenden Jahrzehnten ereignen sich teils schwere Unfälle, die den Einsatzkräften vieles abverlangen.

1982        Die Planungen für den Anbau führen zu unterschiedlichen Sichtweisen zwischen der Wehrführung und dem Architekten.

1981        Die ersten Planungen für die Erweiterung des Gerätehauses laufen an. Da nun 4 Einsatzfahrzeuge untergebracht sind und die Wehr über mehr Mitglieder verfügt, soll das Gerätehaus am vorhandenen Standort erweitert und auf den Stand der Technik gebracht werden.

1980        Der Mitgliedszahl steigt bei den Aktiven auf 43. Ulf Ribbach wird zum Nachfolger von Eberhard Gröning gewählt. Nachdem bekannt war, dass die neue Autobahn eine Anschlussstelle in der Gemarkung Leversen erhalten wird, und somit die Anfoderungen steigen würden, erfolgte die Beschaffung eines gebrauchten Löschgruppenfahrzeuges LF 16-TS auf MB LPF 911/36. Mit Indienststellung wurde das TSF-T nun zum Gerätewagen-Funk umgerüstet und unterstützte das ELW in seiner Arbeit.

1970-1979

1979        Nach sehr starken Schneefällen im Winter 1978/1979, die zum Glück keine Feuerwehreinsätze notwendig werden ließen, führte die anschließende Schneeschmelze zu einem Hochwasser in Neu-Leversen. Bei vielen der im Trockental gebauten Häuser standen die Keller unter Wasser. Diese wurden gelenzt und so wie viele Sandsackbarrieren  errichtet. 

1976        Im Frühjahr beginnt unsere Partnerschaft mit der FF Berne-Hamburg, mehr dazu in der Rubrik.

               Otto Kohlmeyer wird zum Brandabschnittsleiter West des Landkreises Harburg ernannt.

1975        An Neujahrstag wird das TLF mit seinen Hebekissen zu einem Einsatz nach Ochtmannsbruch alarmiert. Nach einer  Gasexplosion ist dort ein Kind unter Trümmerteilen verschüttet und man bekommt es mit den zur Verfügung stehenden Einsatzmittel nicht befreit. Durch die damals nur in Leversen vorhandenen Hebekissen konnte das Mädchen nach 5 Stunden gerettet werden.

Auf der Hauptversammlung im Frühjahr wurde Claus Sander zu neuen Ortsbrandmeister gewählt.

Im Sommer wüteten verheerende Waldbrände in der Lüneburger Heide und im Wendland. Das TLF war  hier auch mehrere Tage im Einsatz. Mehrere Besatzungen wurden im Tausch eingesetzt.

Beschaffung und Selbstausbau eines gebrauchten VW Bus T2 zum ELW Rosengarten.

1973        Nach mehreren Monaten Vorbereitung wird am 06.05. die offizielle Gründung der Jugendfeuerwehr Leversen- Sieversen vollzogen. Im Rahmen eines Tag der offenen Tür am Gerätehaus präsentiert der erste Jugendwart Dieter Gerhards seine Mannschaft.

               Auf einer Kommandositzung wird erstmals über Einführung einer neuen Technologie diskutiert, hydraulisch betriebene Rettungsschere und Spreizer. Nach der Sitzung gab es Pferdewurst "Heiß und fettig", vom örtlichen Roßschlachter. Übrigens wird die noch heute, nach unverändertem Rezept, vom Nachfolger in Harburg hergestellt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in unserer Wehr.

 

1972        Freudig und mit den Worten: " Wat wull ji denn hie, dat is uns Füer" wurde unsere TLF-Besatzung in einem Nachbarort zu einem Gebäudebrand begrüßt. Das denken als Gemeindefeuerwehr, war damals in den Anfängen noch schwer.

               Am 12.09. nach 3 Tagen mit einer schweren Sturmlage rückt das TLF aus um im Raum Buchholz die Bevölkerung mit Trinkwasser sowie Strom für die Kühltruhen zu versorgen.

               Im August erfolgt dann die feierliche und offizielle Übergabe des neuen TLF.

               Am 1. Juli 1972 tritt die Gebietsreform in Kraft. Die Wehr FF Leversen-Sieversen wird Stützpunktfeuerwehr der neuen Gemeinde Rosengarten. Mit den acht anderen Ortsfeuerwehren bildet man nun die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Rosengarten.

Otto Kohlmeyer wird zum Gemeindebrandmeister Rosengarten ernannt.

Neuer und erster Ortsbrandmeister wird Willi Jockel und als Stellvertreter wird Eberhard Gröning gewählt.

               Mit dem Ausscheiden als Gemeindebrandmeister Leversen, wird Otto Kohlmeyer auf Grund seiner Verdienste für die Wehr, zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.

Im Frühjahr wird das neue Fahrzeug Tanklöschfahrzeuges TLF 8/S auf Mercedes 911geliefert. Das TLF hat ca. 80.000 DM in Anschaffung gekostet. Auf Grund der umfangreichen Beladung mit Geräten für die technische Hilfeleistung wird die Feuerwehr Leversen-Sieversen zu einer Schwerpunktfeuerwehr ernannt.

Nach vielen Jahren des Wartens wird nun auch die Sirene in Sieversen in Betrieb genommen.

1971        Das neue Gerätehaus wurde im Sommer fertiggestellt und am 30.10. feierlich seiner Bestimmung übergeben. In ca. 4700 Stunden Eigenleistungen wurde ein Gebäude mit 2 Fahrzeugstellplätzen, einer Werkstatt, ein Schulungsraum, sowie ein Übungshof erstellt. Die Baukosten beliefen sich, inklusive Grundstücksankauf, bedingt durch die hohen Eigenleistungen auf nur ca. 60.000 DM.

               Die in 1970 beschlossene Sammlung im Ort, ermöglichte nun die Beschaffung von 3  Atemschutzgeräten und sogar noch 4 Handfunkgeräten.               

1970        27.07.1970  Feuer im Kinderheim Neu-Leversen. Bei diesem Einsatz kann ein Kind gerettet werden. Dies hatte sich aus Angst vor dem Feuer in einem Schrank versteckt. Die Kameraden fanden es zum Glück, allerdings nicht ohne selbst ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, da damals Atemschutzgeräte noch nicht zur Ausstattung gehörten. Daher beschloss man, finanziert durch eine Sammlung im Ort, Atemschutzgeräte anzuschaffen. Zu dieser Zeit wurde auch bereits die Anschaffung eines weiteren Fahrzeuges (TLF) geplant, auf die dann die Geräte verlastet werden sollten. 

Die Planungen für das neue Gerätehaus laufen. Vom Schützen-, sowie Verschönerungsverein wird der Bau eines Dorfgemeinschaftshaus in die Diskussion gebracht. Dies könnte auf einer Fläche am Waldbad entstehen und allen zur Verfügung stehen. Der damalige Kreisbrandmeister Hermann Witthöft warnt die Kameraden vor dieser Variante. Nach vielen Gesprächen spricht sich die Wehr schließlich dagegen aus. Der Gerätewart Heinz Peters stellt ein Grundstück in Klein-Leversen zur Verfügung. Im Sommer wird dann der Apfelgarten gerodet und der Untergrund erstellt, sodass mit den Rohbauarbeiten begonnen wird.

 

1960-1969

1969        Das Spritzenhaus aus dem Jahre 1930 ist stark marode und entspricht nicht mehr den Erfordernissen. So muss z.B. der Schlauchmast ein neues Fundament erhalten. Man beginnt mit den ersten Planungen für ein neues Feuerwehr Gerätehaus, das möglichst in Klein-Leversen entstehen soll. Auf Grund der finanziellen Situation (wieder einmal) ist die Realisierung nur möglich, wenn die Wehr dies komplett in Eigenleistung erstellt. Die Wehrstärke beträgt nun 33 Aktive, sowie 21 passive Mitglieder.

1968        Auf der Jahreshauptversammlung wird beschlossen, den damals üblichen Mitgliederbeitrag für alle (ja auch Aktive haben damals gezahlt) von 6,00 auf 8,00 DM zu erhöhen. In der Versammlung gibt der Bürgermeister bekannt, dass die geplante Beschaffung der Sirene für Sieversen, erst nach dem Ablösen der Kredite für das TSF/T getätigt werden kann.

1965        Im Mai wurde das erste Feuerwehrfahrzeug an die Wehr feierlich übergeben und löst damit den TSA ab. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF/T auf VW Bus T1. Die Gesamtkosten für Fahrzeug und Gerät belaufen sich auf 9.100 DM. Da die Gemeinde nicht über die erforderlichen Mittel verfügte, wurden aus der Kameradschaftskasse 610 DM beigesteuert, damit es überhaupt zur Beschaffung kommen konnte.

               Eine allgemeine Aufrüstung der technischen Ausstattungen bei den Wettbewerben, führt auch in Leversen zu Anpassungen. Um, Zitat:“...durch schärfere Formen bei den Wettkämpfen konkurrenzfähig zu bleiben“, werden aus der Wehrkasse 450,00 DM für die Beschaffung des unerlässlichen Gasstrahlers investiert. Weiterhin werden die Saugkupplungen nachgefeilt und aufeinander abgestimmt, was wesentliche Sekunden bringen soll.

1963        Der Mitgliederbestand beträgt jetzt 25 Aktive, sowie17 passive Mitglieder. Otto Kohlmeyer wird Unterkreisbrandmeister des Unterkreises VII.

1962        Die schwere Sturmflut in Hamburg wirkt sich auch auf den Landkreis Harburg aus. Am 17. Februar wird die Wehr in Achterdeich bei Stelle eingesetzt. Hierbei werden auch zahlreiche Tiere gerettet. Bezeichnender Weise war man gut vorbereitet und hatte den Sieverser Schlachter "Schorsch" gleich mitgenommen. Sein "Fachwissen" unterstützte die Einsatzmaßnahmen außerordentlich.

1960        Die Wehr veranstaltet erstmalig einen Silvesterball. Man beachte die damaligen Preise: Eintritt 2,50 DM inkl. einer Suppe, Tombola 4 Lose 1,00 DM und die Musik wurde vom Wirt übernommen.

1938 - 1958

 1958       Durch die erfolgreich durchgeführte Sammlung und Mittel aus dem Haushalt der Gemeinde wird nun die TS8/8 beschafft. Hieraus folgt auch die Gründung der ersten Wettkampfgruppe der Wehr, die nun mit modernem Gerät auch wettbewerbsfähig (im doppelten Sinn) ist.

               Am 31.August findet dann auch gleich der Kreisfeuerwehrtag in Sieversen statt. Neben der Verbandsversammlung, werden auch die Kreiswettbewerbean der Badeanstalt durchgeführt. Viele Zuschauer verfolgen das rege Kräftemessen der Wehren aus dem ganzen Kreisgebiet.

 1957       Durch eine neue Satzung erfolgt die Reorganisation der Wehr. Otto Kohlmeyer wird neuer Gemeindebrandmeister der FF Leversen-Sieversen. Rudi Wilkens wird in seinem Amt als Stellvertreter bestätigt.

               Als Vereinslokal wird das Gasthaus Meyer (Frankenberger) in Klein Leversen ausgewählt. Als Beitrag werden 0,50 DM festgesetzt, zu spätes Erscheinen ebenfalls mit 0,50 DM bestraft und bei unentschuldigtem Fehlen werden 1,00 DM als Strafgeld festgesetzt.

               Um die Alarmierung sicherzustellen werden Signalhörnern bei:

               Jürgens, Groß-Leversen

               Kaiser, Klein-Leversen

               Holst und W. Peters, Sieversen

               stationiert.

               Es soll beim Landwirt und Bäcker Sehlmann (Neu Leversen) angefragt werden, ob die dort befindliche Sirene der Feuerwehr zur Nutzung überlassen werden kann.

               Ein weiterer Hauptpunkt der 1. Sitzung ist die Beschaffung einer leistungsfähigen TS8/8. Der anwesende Bürgermeister und Gemeinderat sehen es als "unmöglich" an, die nötigen 3000-4000 DM im Haushalt aufzubringen. Man einigt sich darauf, dass die Feuerwehr durch eine Sammlung in den Ortschaften die Beschaffung durch die Gemeinde unterstützen soll.

1942        Es erfolgt dieBeschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers (TSA) komplett mit einer motorbetriebenen Pumpe TS 4 und allem erforderlichen Zubehör.

1938        Die Gemeinden Ehestorf, Leversen, Sottorf und Vahrendorf gründen die Freiwillige Feuerwehr „Vahrendorf u. Umg.“. Als Wehrführer wird der Landwirt Gustav Meyer ernannt. Für die Gemeinde Leversen wurde Otto Sahling als Löschtruppführer ernannt. (Quelle: HAN vom 19.Juli 1938)

 

 

 

 

1881-1937 Pflichtfeuerwehr

1937        Ein erneuter Versuch zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr scheitert abermals am Votum des Gemeinderates.

1936        Das Bürgermeistergehalt wird aus Finanzknappheit um 50 RM gekürzt, dafür darf dieser aber die Äpfel  am Spritzenhaus pflücken.

1935        Der Wunsch der Feuerwehr zurGründung einer Freiwilligen Feuerwehr wird vom Gemeinderat abgelehnt.

1930        Am Dorfteich wird für 2470,00 RM das Spritzenhaus gebaut.

1933        Im Gemeindehaushalt werden für das Feuerlöschwesen 100,00 RM bereitgestellt.

1919        Beschaffung einer neuen Feuerspritze für 506,00 RM

1882        Beschaffung der ersten Feuerspritze

1881        Die Preußische Feuerlöschordnung tritt am 5. Mai 1881 in Kraft. Der Branddistrikt 10 umfasst die „Pflichtfeuerwehren“ der Ortschaften Ehestorf, Forst Rosengarten, Leversen, Sottorf und Vahrendorf.