TH1-Y VU Person eingeklemmt
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Schwerer Verkehrsunfall auf der Rosengartenstraße (K 52) – Fünf Verletzte nach Frontalkollision
Zu einer schweren technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall wurden wir am Mittwochnachmittag um 13:51 Uhr alarmiert. Auf der Rosengartenstraße (K 52) kam es im Waldgebiet zwischen Sieversen und Bachheide zu einer Frontalkollision zwischen zwei PKW, die einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste.
Auf gerader Strecke zwischen dem heutigen Waldhuuske (ehemals Waldschänke) und der „Karl-Stein-Schänke“ stießen aus bislang ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge frontal zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass an beiden Unfallfahrzeugen jeweils die vorderen Reifen auf der Fahrerseite komplett abgerissen wurden. Die Wracks schleuderten über die Fahrbahn, und Trümmerteile verteilten sich über einen weiten Bereich.
Beim Eintreffen unserer ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die erste Befürchtung eingeklemmter Personen glücklicherweise nicht. Alle Insassen hatten sich bereits eigenständig aus den schwer zerstörten Fahrzeugen befreien können und wurden schon von Ersthelfern an der Einsatzstelle betreut. Insgesamt forderte der Unfall fünf verletzte Personen. In dem einen betroffenen Fahrzeug befanden sich vier Insassen, darunter zwei Kinder. Während drei Insassen mittelschwere Verletzungen erlitten, wurde eine Person schwer verletzt. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs kam mit leichteren Verletzungen davon.
Aufgrund der Alarm- und Ausrückordnung wurden neben der Feuerwehr Leversen-Sieversen auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Tötensen sowie die Feuerwehr Rade alarmiert, die mit ihrem Rüstwagen zur Unterstützung anrückte. Die Einsatzkräfte übernahmen umgehend die medizinische Erstversorgung aller Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der mit einem Großaufgebot vor Ort war. Auch der Hamburger Rettungshubschrauber „Christoph 29“ landete direkt auf der Fahrbahn. Nach der umfassenden Versorgung vor Ort wurden die verletzten Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Parallel dazu sicherten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle ab, streuten auslaufende Betriebsstoffe ab, stellen den Brandschutz sicher und klemmten die Fahrzeugbatterien ab.
Für die Unfallaufnahme durch einen Gutachter und die anschließenden Bergungsarbeiten der Fahrzeuge blieb die Rosengartenstraße bis in den Abend hinein voll gesperrt. Nach rund eineinhalb Stunden wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, sodass alle Kräfte wieder in ihre Stützpunkte einrücken konnten.