TH1 Hilfeleistung nach VU
Zugriffe 289
|
eingesetzte Kräfte
|
Einsatzbericht
Zu einer Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Leversen-Sieversen am Donnerstagmittag auf die BAB A261 alarmiert. Im Bereich der Autobahnüberführung zwischen Emsen und Nenndorf hatte sich ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ereignet. Noch während der Anfahrt erfolgte durch die Leitstelle Harburg eine Stichworterhöhung auf die Lage THY-2, sprich „Eingeklemmte Person mit LKW Beteiligung“. Daraufhin wurde zusätzlich zu den bereits alarmierten Kräften der FF Tötensen auch die FF Rade mit dem Rüstwagen, gemäß AAO alarmiert. Des Weiteren wurde ein Großaufgebot an Rettungswagen und Notärzte zur Einsatzstelle alarmiert. Zwischenzeitliche Meldungen ergaben eine größere Anzahl an Verletzten.
Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es waren keine Personen eingeklemmt und auch kein LKW am Unfallgeschehen beteiligt. Den Kräften bot sich eine Lage mit insgesamt 3 beteiligten Fahrzeugen. Ein Kleinbus hatte sich augenscheinlich im Böschungsbereich überschlagen und lag auf dem Seitenstreifen auf der Seite. Davor befand sich auf der Hauptfahrspur ein Geländewagen Range Rover mit erheblichem Frontschaden, und etwas weiter stand noch ein Geländewagen Mercedes mit Heckschaden. Große Mengen Betriebsstoffe waren ausgelaufen.
Der Kleinbus war mit insgesamt 6 Personen besetzt, die beiden PKW jeweils mit einer Person. Anfangs unterstützten die Feuerwehrkräfte bei der Betreuung der insgesamt 8 Verletzen Personen, eine davon erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Personen wurden dann vom Rettungsdienst betreut und zum Teil in umliegende Kliniken gebracht.
Parallel dazu wurde die Einsatzstelle abgesichert und die ausgelaufenen Betriebsstoffe aufgefangen. Wie wichtig auch das Bereitstellen von Löschmitteln an solchen Einsatzstellen ist, zeigte sich, als unter dem Fahrzeug ein Entstehungsbrand entdeckt und abgelöscht wurde. Schließlich wurden noch die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und bei der Reinigung der Einsatzstelle unterstützt. Durch Zufall war auch ein Fahrzeug der Autobahn des Bundes an der Einsatzstelle, was mit dem vorhandenen Equipment diese Arbeiten unterstützte.
Positiv äußerte sich der Einsatzleiter, Leversen `s Ortsbrandmeister Niklas Schubert, über die gut gebildete Rettungsgasse. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut 2 Stunden beendet. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Verkehr staute sich auf Grund der Vollsperrung teils bis zum Autobahndreieck HH-Südwest zurück. Hier ereignete sich dann ein Folgeunfall zwischen der AS Lürade und AS Tötensen. Die Umleitungstrecken rund um Rosengarten wurden bis in den Abend hinein stark genutzt.
Videolink und O-Ton Einsatzleiter