Geschichte (1970-1979)

1970-1979

1979        Nach sehr starken Schneefällen im Winter 1978/1979, die zum Glück keine Feuerwehreinsätze notwendig werden ließen, führte die anschließende Schneeschmelze zu einem Hochwasser in Neu-Leversen. Bei vielen der im Trockental gebauten Häuser standen die Keller unter Wasser. Diese wurden gelenzt und so wie viele Sandsackbarrieren  errichtet. 

1976        Im Frühjahr beginnt unsere Partnerschaft mit der FF Berne-Hamburg, mehr dazu in der Rubrik.

               Otto Kohlmeyer wird zum Brandabschnittsleiter West des Landkreises Harburg ernannt.

1975        An Neujahrstag wird das TLF mit seinen Hebekissen zu einem Einsatz nach Ochtmannsbruch alarmiert. Nach einer  Gasexplosion ist dort ein Kind unter Trümmerteilen verschüttet und man bekommt es mit den zur Verfügung stehenden Einsatzmittel nicht befreit. Durch die damals nur in Leversen vorhandenen Hebekissen konnte das Mädchen nach 5 Stunden gerettet werden.

Auf der Hauptversammlung im Frühjahr wurde Claus Sander zu neuen Ortsbrandmeister gewählt.

Im Sommer wüteten verheerende Waldbrände in der Lüneburger Heide und im Wendland. Das TLF war  hier auch mehrere Tage im Einsatz. Mehrere Besatzungen wurden im Tausch eingesetzt.

Beschaffung und Selbstausbau eines gebrauchten VW Bus T2 zum ELW Rosengarten.

1973        Nach mehreren Monaten Vorbereitung wird am 06.05. die offizielle Gründung der Jugendfeuerwehr Leversen- Sieversen vollzogen. Im Rahmen eines Tag der offenen Tür am Gerätehaus präsentiert der erste Jugendwart Dieter Gerhards seine Mannschaft.

               Auf einer Kommandositzung wird erstmals über Einführung einer neuen Technologie diskutiert, hydraulisch betriebene Rettungsschere und Spreizer. Nach der Sitzung gab es Pferdewurst "Heiß und fettig", vom örtlichen Roßschlachter. Übrigens wird die noch heute, nach unverändertem Rezept, vom Nachfolger in Harburg hergestellt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in unserer Wehr.

 

1972        Freudig und mit den Worten: " Wat wull ji denn hie, dat is uns Füer" wurde unsere TLF-Besatzung in einem Nachbarort zu einem Gebäudebrand begrüßt. Das denken als Gemeindefeuerwehr, war damals in den Anfängen noch schwer.

               Am 12.09. nach 3 Tagen mit einer schweren Sturmlage rückt das TLF aus um im Raum Buchholz die Bevölkerung mit Trinkwasser sowie Strom für die Kühltruhen zu versorgen.

               Im August erfolgt dann die feierliche und offizielle Übergabe des neuen TLF.

               Am 1. Juli 1972 tritt die Gebietsreform in Kraft. Die Wehr FF Leversen-Sieversen wird Stützpunktfeuerwehr der neuen Gemeinde Rosengarten. Mit den acht anderen Ortsfeuerwehren bildet man nun die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Rosengarten.

Otto Kohlmeyer wird zum Gemeindebrandmeister Rosengarten ernannt.

Neuer und erster Ortsbrandmeister wird Willi Jockel und als Stellvertreter wird Eberhard Gröning gewählt.

               Mit dem Ausscheiden als Gemeindebrandmeister Leversen, wird Otto Kohlmeyer auf Grund seiner Verdienste für die Wehr, zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.

Im Frühjahr wird das neue Fahrzeug Tanklöschfahrzeuges TLF 8/S auf Mercedes 911geliefert. Das TLF hat ca. 80.000 DM in Anschaffung gekostet. Auf Grund der umfangreichen Beladung mit Geräten für die technische Hilfeleistung wird die Feuerwehr Leversen-Sieversen zu einer Schwerpunktfeuerwehr ernannt.

Nach vielen Jahren des Wartens wird nun auch die Sirene in Sieversen in Betrieb genommen.

1971        Das neue Gerätehaus wurde im Sommer fertiggestellt und am 30.10. feierlich seiner Bestimmung übergeben. In ca. 4700 Stunden Eigenleistungen wurde ein Gebäude mit 2 Fahrzeugstellplätzen, einer Werkstatt, ein Schulungsraum, sowie ein Übungshof erstellt. Die Baukosten beliefen sich, inklusive Grundstücksankauf, bedingt durch die hohen Eigenleistungen auf nur ca. 60.000 DM.

               Die in 1970 beschlossene Sammlung im Ort, ermöglichte nun die Beschaffung von 3  Atemschutzgeräten und sogar noch 4 Handfunkgeräten.               

1970        27.07.1970  Feuer im Kinderheim Neu-Leversen. Bei diesem Einsatz kann ein Kind gerettet werden. Dies hatte sich aus Angst vor dem Feuer in einem Schrank versteckt. Die Kameraden fanden es zum Glück, allerdings nicht ohne selbst ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, da damals Atemschutzgeräte noch nicht zur Ausstattung gehörten. Daher beschloss man, finanziert durch eine Sammlung im Ort, Atemschutzgeräte anzuschaffen. Zu dieser Zeit wurde auch bereits die Anschaffung eines weiteren Fahrzeuges (TLF) geplant, auf die dann die Geräte verlastet werden sollten. 

Die Planungen für das neue Gerätehaus laufen. Vom Schützen-, sowie Verschönerungsverein wird der Bau eines Dorfgemeinschaftshaus in die Diskussion gebracht. Dies könnte auf einer Fläche am Waldbad entstehen und allen zur Verfügung stehen. Der damalige Kreisbrandmeister Hermann Witthöft warnt die Kameraden vor dieser Variante. Nach vielen Gesprächen spricht sich die Wehr schließlich dagegen aus. Der Gerätewart Heinz Peters stellt ein Grundstück in Klein-Leversen zur Verfügung. Im Sommer wird dann der Apfelgarten gerodet und der Untergrund erstellt, sodass mit den Rohbauarbeiten begonnen wird.

 

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