Ehemalige Fahrzeuge

Übersicht

 April 2013


 

Klassentreffen 2002


 

 Januar-Oktober 1995


 

 Sommer 1987


 

 Sommer 1985


 

Sommer 1972


 

MTW 1998-2006

Dieses Fahrzeug übernahmen wir von unserer Partnerwehr Berne als ziviles Fahrzeug. Das Baujahr, des ursprünglich als Übertragungswagen bei NDR eingesetzten Fahrzeugs, ist leider nicht mehr zu ermitteln.

Nach dem feuerwehrtechnischen Umbau und einer neuen Lackierung, konnte das Fahrzeug im Spätsommer 1998 in Dienst gestellt werden. Gegenüber seinem Vorgänger hatte es einen leistungsstarken 2 Liter Motor, der nicht mehr luftgekühlt war. Dies war ein durchaus positiver Umstand, da die Jugendfeuerwehr nun nichts mehr zu befürchten hatte, wenn sie einmal im Winter nach dem Schwimmen mit nassen Haaren in den MTW einsteigen mussten.

Funkrufname:

Florian Harburg 31-68

leider existiert nur dieses eine Foto

LF16-TS Bund 1995-2014

In den frühen 1990er veränderten sich wieder die Aufgaben unserer Wehr und es wurde mit den ersten Planungen für eine Ersatzbeschaffung begonnen. Ende 1994 schlug der damalige Kreisbrandmeister vor, ein LF16 Bund aus Überhangbeständen vom Landkreis zu übernehmen.

Das Fahrzeug vom Typ Magirus-Deutz FM 170 D 11 FA / 37 war bei der FF Evendorf stationiert. Es verfügte über einen 176 PS starken Motor, war Allrad angetrieben und hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von 11,5 to. Von diesem Typ wurden 366 Fahrzeuge von der Fa. Zeppelin für den Bund aufgebaut.

Die Gemeinde Rosengarten erwarb es Anfang Januar 1995 vom Landkreis Harburg und wurde dann von uns in Eyendorf abgeholt. Es begannen zunächst die Planungen für den Umbau auf die örtlichen Belange. Bevor das Fahrzeuges 1982 nach Eyendorf kam, stand es seit der Auslieferung 1979 an die Bezirksregierung in Lüneburg in einem Salzlager. Der Zustand von Aufbau und Karosserie war daher dementsprechend schlecht. In sofern war es dann auch kein Problem, dass das Fahrzeug bis zum Beginn der Umbau- und Sanierungsarbeiten im Sommer 1995 keinen Stellplatz mehr in unserem Gerätehaus fand.

Im Herbst 1995 waren die Sanierung sowie die Anpassung an die einsatztaktischen Belange der FF Leversen-Sieversen abgeschlossen.

Die TS16/8 und das entsprechend Zubehör wurden auf einen TSA verlastet (siehe auch TLF8-S). Aus dem TLF8-S wurde der hydraulische Rettungssatz in den Geräteraum 6 verlastet. Die Grundausstattung "Gefahrgut" aus dem GW-ÖL wanderten in einen Container der nun auf dem TS-Schlitten in Geräteraum R mitgeführt wurde. Die restliche Gefahrgutausstattung wurde auf den GWG der Gemeinde verlastet.

Im Jahr 2002 wurde der hydraulische Rettungssatz auf das neue TLF verlastet und die verbliebene Grundausstattung "Gefahrgut" wurde an den GWG übergeben. Nun konnte wieder die TS16/8 mitgeführt werden.

Die Beladung umfasste bis zur Außerdienstellung u.a.:

  • Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 16/8 ZS
  • TS 16/8
  • Tauchpumpe TP 4-1
  • 4 PA
  • Greifzug
  • Schneidbrenner
  • Elektrotrennschleifer
  • Motorkettensäge
  • Pallhölzer
  • Stromerzeuger 13 KVA
  • Beleuchtungssatz
  • 4 Steckleiterteile
  • 3-teilige Schiebeleiter
  • ca. 900 Meter B-Schlauch, davon 200m auf fahrbarer Haspel

Das Fahrzeug wurde am 15.01.2014 ausser Dienst genommen und wenige Wochen danach durch die Gemeinde veräußert.

Funkrufnamen:

Florian Harburg 31-20

Florian Harburg 12-11-45

 


 

 Restauration Sommer 1995

 


 

 

Hochwasser 1996 Neu-Leversen

 


 

Herbst 2000 noch mit schwarzen Felgen


 

 April 2013


 

 Wachablösung 15.Januar 2014


 

MTW 1994-1998

Anfang der 1990er keimte auch in unserer Wehr der Wunsch nach einem MTW auf. Die Feuerwehr Eckel beschaffte im Jahre 1994 einen neuen MTW, sodass wir kostengünstig deren Fahrzeug als unseren ersten MTW erwerben konnten.

Vor der FF Eckel verrichtete der Transporter bei der Spadaka Nenndorf seinen Dienst. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem leistungsschwachen, luftgekühlten Motor. Das Baujahr ist leider nicht mehr zu ermitteln.

Funkrufname:

Florian Harburg 31-68

leider existiert nur dieses eine Foto

ELW 1986-2015

Im September 1986 wurde der neue ELW durch eine Abordung bei Schlingmann in Dissen abgeholt. Als Fahrgestell wurde damals ein Mercedes-Benz 207 D mit einem 2 Liter Diesel und stolzen 68 PS ausgewählt. Das zulässige Gesamtgewicht war auf 2,8 to begrenzt, sodass die maximale Bestatzung bei 1/5 lag. Fa. Schlingmann baute das Fahrzeug mechanischen aus, sowie mit einer Grundausstattung für den elektrischen und funktechnischen Teil. Nach Indienststellung erfolgte dann nach und nach eine detaillierte Erweiterung der Funktechnik durch die Ortsfunkwarte der Gemeinde Rosengarten.

Im Jahr 2001 wurde ein umfangreicher Umbau und Erweiterungen durch die Fa. Esser Nachrichtentechnik vorgenommen. Hierbei wurde die IuK- und die Ladetechnik auf den neusten Stand gebracht.

Die Ausstattung umfasste bis zur Ausmusterung 2015:

  • 2 x 4m Funkanlage (inkl. Dachantennen)                 
  • 2 x 2m Funkanlage (inkl. Dachantennen)
  • 6 x 2m FuG 11b Handfunkgeräte
  • 2m und 4m (FMS) Sprechstelle vorn
  • ELA-Verstärker mit Außenlautsprecher
  • Faxgerät
  • GSM-Modem
  • DECT-TK-Anlage
  • Antennenumschaltung mittels HF-Relais
  • 2 Antennenmasten
  • 2m und 4m Mastantenne
  • 110 Ah USV-Akku
  • Wechselrichter 2 KW
  • Stromerzeuger 2,8 kVA
  • 2 x 250 Watt Strahler
  • Kabeltrommel 50m
  • Windmesser
  • Werkzeugsatz
  • Schaufel und Besen
  • Verbandkoffer
  • Krankenhausdecken
  • Filter für Atemschutzmasken
  • Sicherungs- und Absperrmaterial
  • Bindemittel
  • Einsatzunterlagen aus jeder Ortschaft der Gemeinde

Neben den Einsätzen auf Orts- und Gemeindeebene war das Fahrzeug bis 2005 im „Fachzug Führung“ in der Kreisfeuerwehr des Landkreis Harburg eingesetzt. Am 09.Juli 2015 wurde das Fahrzeug ausser Dienst genommen und wenige Wochen später von der Gemeinde Rosengarten veräußert.

Funkrufnamen:

Florian Harburg 31/60

Florian Harburg 12-11-01

 


 

 Fahrzeugabholung September 1986


 

 

 Kreisbereitschaftsübung Mitte 1990er


 

 Letzter Fototermin Sommer 2014

 

LF 16-TS 1980-1995

Steigende Einsatzzahlen und Anforderungen, sowie die bevorstehende Eröffnung der Autobahn BAB A261, führten Anfang der 1980er zu Überlegungen wie die Ausstattung um ein Löschgruppenfahrzeug erweitert werden kann.

Die Gemeinde Rosengarten entschiedt sich aus finanziellen Gründen zum Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges.

Die guten Kontakte unser Partnerwehr Berne zur Feuerwehr Hamburg ermöglichte den Erwerb eines LF16-TS auf Mercedes-Benz LPF 911 B mit Bachert-Aufbau. Dieses Fahrzeug mit Strassenfahrgestell stammte aus einer speziellen Serie von 5 Löschfahrzeugen (2x LF 16, 3x LF 16-TS) für die Feuerwehr Hamburg und war seit 1968 bei der FF Nettelnburg stationiert. Das zulässige Gesamtgewicht lag bei 10,5 to, die Leistung betrugt 136 PS.

Nach den erforderlichen Umbaumaßnahmen ging das Fahrzeug im Herbst 1980 bei uns in Dienst. Die Schlagkraft unserer Wehr konnte erheblich gesteigert werden.

Dazu trug die folgende Ausstattung erheblich bei:

Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8, TS8/8, Atemschutzgeräte, 4-teilige Steckleiter, 3-teilige Schiebleiter, 600m B-Schlauch davon 200m auf fahrbarer Haspel, Stromerzeuger, Beleuchtungssatz u.v.a.m.

In den frühen 1990er veränderten sich wieder die Aufgaben und es wurde mit den ersten Planungen für eine Ersatzbeschaffung begonnen. Ende 1994 schlug der damalige Kreisbrandmeister vor, ein LF16 Bund aus Überhangbeständen vom Landkreis zu übernehmen.

Im Winter 1995 wurde das LF16-TS außer Dienst genommen und an den Förderverein der FF Berne zum symbolischen Preis von 1,-- DM verkauft. Somit ging dieses Fahrzeug wieder nach Hamburg wo es noch heute von den Kameraden der FF Berne bei Veranstaltungen genutzt wird, bzw. von der Jugendfeuerwehr.

Funkrufname: Florian Harburg 31-22


 

 Tag der offenen Tür 1985


 

 

 Beim Wettkampf in Laßrönne 1987


 

 wieder in Hamburg

ELW 1975-1986

Der zunehmende Einzug der Funktechnik in den Feuerwehren führte auch in der Gemeinde Rosengarten zur Beschaffung eines ELW. Im Jahre 1974 wurde entschieden, einen gebrauchten VW-Bus T2 von einem Bauunternehmen zu erwerben.

Das Fahrzeug, Baujahr 1968, war in einem sehr guten Zustand und wurde durch Fachleute aus den Reihen der Wehr zum ELW ausgebaut. Nach vielen Monaten Arbeit war es dann Mitte 1975 soweit, dass das Fahrzeug in Dienst gestellt werden konnte. Besonders zu erwähnen ist, dass dort Techniken entwickelt und verbaut wurden, die später Standard bei den BOS-Geräten und ELW´s wurden.

Zur funktechnischen Ausstattung gehörten u.a.: 2x 4m Band, 1x 2m Band, alle Geräte schaltbar in Relaisbetrieb, Handfunkgeräte, Durchsageanlage, 2 Antennenmasten (übrigens einer ist noch heute im aktuellen ELW in Einsatz) und vieles mehr. Nach Aufstellung der Kreisbereitschaften Mitte der 1970er war das Fahrzeug Bestandteil der Führungsgruppe des Landkreis Harburg.

Im Sommer 1986, der Nachfolger war kurz vor der Auslieferung, erlitt das Fahrzeug während des Jugendzeltlagers in Sieversen einen Motorschaden.

Florian Nordheide 45/5


 1983 mir dem GW-Funk


 

 Zeltlager 1986 Sieversen mit Motorschaden ausser Dienst


 

TLF8/S 1972-2002

Als zweites Fahrzeug der Wehr kam im Jahre 1972 das Tanklöschfahrzeug TLF8-S zu uns. Der Mercedes 911 mit 136 PS verfügte über Allradantrieb und einen Schlingmann Aufbau. Das zulässige Gesamtgewicht lag bei 9,5 to.

Dieser Fahrzeugtyp war ein Prototyp und schon zur damaligen Zeit mit zahlreichen Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung ausgestattet. So gehörten u.a. Atemschutzgeräte, Trennschleifer, Stromerzeuger, Beleuchtung, Brennschneidgerät, Hydraulische Schere und Spreizer, Kettensäge, Greifzug sowie Luftheber schon Anfang der 1970er zur Beladung dieses Fahrzeuges. Auf Grund dieser Beladung war es, mit der Einführung der Kreisbereitschaften in Niedersachsen Mitte der 1970er, Bestandteil des Technischen Hilfeleistungszuges des Landkreises Harburg.

Der Löschwassertank hatte ein Volumen von 2.400 Liter, die Pumpe leistet 1.600Liter/Minute. Das Löschwasser konnte über 2 B-Abgänge und einen 30m langen Schnellangriffsschlauch abgegeben werden.

Nachdem 1995 das LF16-Bund auf die örtlichen Belange unserer Wehr umgebaut und saniert wurde, fand aus taktischen Gründen eine Verlastung eines Teils der Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung satt. Der damalige Gemeindebrandmeister konnte kostenfrei einen gebrauchten TSA (geschlossene Bauweise) beschaffen. In diesem wurde die TS16/8 sowie die dazu gehörigen Armaturen verlastet. Bei Bedarf rückte dann das TLF mit dem TSA aus, so geschehen während des Hochwassers 1996. Leider existieren zum Anhänger keine Fotos.

Im April 2002 wurde das TLF, nach Indienststellung des TLF16/25, an die Feuerwehr Ehestorf weitergegeben. Deren TLF hatte einen Getriebeschaden erlitten und so konnte unser TLF8-S noch fast 2 weitere Jahre seinen Einsatzdienst in der Gemeinde Rosengarten versehen. Gleichzeitig wurde der TSA ausgemusert und diente noch als Transportanhänger für die Zeltlagerküche.

Am 07.04.2004 verließ das Fahrzeug entgültig die Gemeinde. Die Portugiesische-Hanseatische Gesellschaft hatte von der Ausmusterung gehört und das Fahrzeug erworben. Es wurde auf Grund des guten Zustandes der Feuerwehr Monchique/Marmelete in Portugal gestiftet, wo es noch Heute seinen Dienst verrichtet.

Funkrufname: Florian Harburg 31/10


 

 Fahrzeugübergabe August 1972


 

 Im Einsatz PKW-Brand Waldschänke 1992


 

 Im Einsatz Waldbrand Bispingen 1996


 

Der letzte Auftritt am Rathaus April 2004


 

TSF/T 1965-1995

Als erstes Einsatzfahrzeug der Wehr wurde im Mai 1965 das Tragkraftspritzfahrzeug-Trupp (TSF-T) in Dienst gestellt. Es verfügt über eine Truppbesatzung von 1/2  und konnte auf einem Notsitz noch eine weitere Personen aufnehmen. Beladen war es als TSF-T mit der üblichen Ausstattung für eine Löschgruppe.

Mit Indienststellung des LF16-TS 1980, wurde das Fahrzeug dann als Gerätewagen Funk (GW-Funk)als Ergänzungsfahrzeug für den ELW Rosengarten eingesetzt. Zur Beladung gehörten nun Gerätschaften für den Betrieb einer Fernmeldestelle, wie z.B. ein Zelt, Stromerzeuger, Tische/Bänke etc..

Nach der Erweiterung unserer Ausstattung mit Ölwehr-Geräten und der Indienststellung des neuen ELW, erfolgte dann ab 1986 die Nutzung als Gerätewagen Öl (GW-ÖL). Die Beladung bestand nun unter anderem aus Chemikalienschutzanzügen (CSA), Umfüllpumpen, Auffangbehälter, Armaturen, Dichtmaterialien und Ex-geschützem Werkzeug.

Im Jahre 1995 wurde das Fahrzeug ausser Dienst gestellt und die Beladung zum einen auf das neue (gebrauchte) LF16-Bund, bzw. auf den GWG der Gemeinde verlastet.

Funkrufnamen:

Florian Nordheide 45/3

Florian Harburg 31/48


 

Fahrzeugübergabe Mai 1965


 

ab 1981 GW-Funk


 

 ab 1986 GW-ÖL


 

 1995 Ausgemustert


 

TSA 1942-1965

Mit Originalbestückung (TS4) 

TSA hier mit der Originalbestückung und der TS4

 


1959 mit TS8/8 bei "Frankenberger"


 

Anfang der 1960er beim Wettkampf


 

 1965 Wachablösung

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